Nilkheimer Park, Aschaffenburg

Aschaffenburg, der bayerische König Ludwig I. nannte es sein „bayerisches Nizza“, beeindruckt durch eine Vielzahl historischer Gebäude, sowie weitläufiger historischer Parkanlagen.
Heute möchte ich davon den Nilkheimer Park herausgreifen und genauer vorstellen.

Diese kleine, aber feine Anlage mit alten Bäumen und einem interessanten Gebäudeensemble liegt direkt an der stark befahrenen Großostheimer Straße zum Aschaffenburger Ortsteil Nilkheim.
Glücklicherweise ist sie jedoch durch eine eher unauffällige Lage sogar meist menschenleer. Hin und wieder sieht man einzelne Spaziergänger, an Wochenenden auch immer mal Brautpaare, die sich vor dem Monopteros zu Fotosessions für ihre Hochzeitsbilder einfinden.

Zu seinen Bauwerken gehören

  • der ehemalige Speisesaal (Billardsaal), ein rechteckiger Bau mit Walmdach,
  • ein offener Rundtempel, ein Monopteros mit sechs Säulen.
  • der Nilkheimer Pavillon (Spiegelsaal), der um 1830–35 als Amphiprostylos mit ionischen Säulen errichtet wurde. Dieser Spiegelsaal wird nur zu festlichen Anlässen wie Trauungen für Gäste geöffnet.

Zur weiteren Parkausstattung gehören

  • eine Hermenstatue,
  • die zwei steinernen Pfosten einer Schaukel,
  • ein Pumpbrunnen,
  • historische Steinbänke,
  • eine Sphinx aus Muschelkalk (sie erinnert stark an die weißen Sphinxe, welche sich an der Roten Brücke im direkt gegenüberliegenden Park Schönbusch befinden),
  • sowie ein Obelisk. Dieser Obelisk, errichtet 1819, musste zum Bau der benachbarten Eisenbahnbrücke 1910 in den verkleinerten Park versetzt werden.

  • Außerdem noch die beiden steinernen Löwen des ehemaligen Siegfrieddenkmals, eines Kriegerdenkmals, das gegenüber dem Herstallturm im offenen Schöntal stand,
  • sowie das Römerbad aus dem Kastell Stockstadt, das 1968 von der anderen Mainseite in den Nilkheimer Park verbracht wurde.


Hintergrund-Informationen zum Beitrag

  • Den Nilkheimer Park selbst finden Sie hier:

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